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Roomful of Teeth
© Bonica Ayala

Sonntag, 24. mai 2020

Roomful of teeth


ZU DEN KÜNSTLERN

Auf der Suche nach den Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme erforscht das US-amerikanische A-cappella-Ensemble Roomful of Teeth seit 2009 die unendlichen Möglichkeiten des Gesanges. Regelmäßig erweitern die fünf Sänger und vier Sängerinnen, die das Kernensemble bilden, ihre stimmlichen Möglichkeiten, studieren traditionelle Gesänge wie Kehlgesang der Inuit, Jodeln oder den polyphonen Gesang Georgiens, widmen sich aber auch modernen Vokaltechniken wie dem Singen von Metal und Musical. Ihr so erarbeitetes stimmliches Vokabular kennt nahezu keine Beschränkungen, das Repertoire des Ensembles ist im besten Sinne grenzüberschreitend.

Der Klang von Roomful of Teeth ist atmosphärisch und zart, laut und wild bewegt, exotisch und rhythmisch komplex – ganz den jeweils interpretierten Werken entsprechend, die oft als Auftragsarbeiten entstehen. 2014 als bestes kleines Ensemble mit dem Grammy ausgezeichnet, präsentiert sich Roomful of Teeth auch bei seinem Auftritt bei „Musik im Riesen“ in all seiner Vielfalt.

DAS PROGRAMM

The Isle - Caroline Shaw

Psychedelics - William Britelle

Pause

Bits Torn From Words - Peter Shin

Sarabande aus Partita for 8 Voices - Caroline Shaw

Otherwise - Brad Wells

ZUM PROGRAMM

Einblicke in das vielfältige Repertoire von Roomful of Teeth gibt das Gesangsensemble mit Werken, die Sängerinnen und Sänger aus den eigenen Reihen verfasst haben, ebenso wie mit Musik anderer Komponisten. 

Neben der „Sarabande“, einem Auszug aus der „Partita for 8 Voices“, für die Caroline Shaw 2013 als bisher jüngste Preisträgerin mit dem Pulitzer Prize ausgezeichnet wurde, steht auch Shaws Komposition „The Isle“ auf dem Programm. William Britelle, der sich in seinen Werken unter anderem mit LSD, Kurt Cobain und spirituellen Strömungen in den USA beschäftigt, steuert „Psychedelics“ bei. Peter Shin setzt das mühselige (Wieder-)Erlernen der koreanischen Sprache, eigentlich seine Muttersprache, in Gesang um. Zum Abschluss baut Brad Wells mit „Otherwise“ auf die stimmlichen Fähigkeiten der neun Vokalisten und bringt die Stimmen in all ihrer Vielfarbigkeit und Beweglichkeit auf die Bühne.