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Freiburger Barockorchester
Freiburger Barockorchester © Foppe Schut

Freitag, 22. mai 2020

Freiburger Barockorchester
und
Vox Luminis

unter der Leitung von Lionel Meunier und mit Konzertmeisterin Petra Müllejans

Vox Luminis
Vox Luminis © Mark Leko

ZU DEN KÜNSTLERN

Zwei Ensembles, die als Spezialisten für Alte Musik gelten, führen bei „Musik im Riesen“ 2020 die Programmlinie der Aufführung von Werken aus Renaissance und Barock fort: das Freiburger Barockorchester und Vox Luminis. Ersteres wurde Mitte der 1980er-Jahre von Studenten der Freiburger Musikhochschule gegründet. Mit „intensivem Quellenstudium und angeregten Diskussionen darüber, wie denn wohl diese oder jene Phrase im [historischen] Sinne zu spielen sei“, taucht es seit damals tief in die Musik früherer Epochen ein, bringt aber ebenso Zeitgenössisches zur Aufführung. Das belgische Gesangsensemble Vox Luminis zeichnet sich durch seine weitreichende Beschäftigung mit einzelnen Werken, der Gestaltung von Programmen, aber auch den (Klang-)Wirkungen eines Raumes aus und bescherte den Besuchern von „Musik im Riesen“ bereits zwei außergewöhnlich schöne Konzerterlebnisse. Das gemeinsame Gastspiel der beiden vielfach ausgezeichneten Ensembles in der Marienkirche in Wattens ist zudem musikalisch ganz auf die Tage um Christi Himmelfahrt zugeschnitten, in denen „Musik im Riesen“ 2020 stattfindet.

 DAS PROGRAMM - Bach beflügelt

Auf Christi Himmelfahrt allein BWV 128 - Johann Sebastian Bach 

Ich fahre auf zu meinem Vater TWV 1:825 - Georg Philipp Telemann 

Pause

     Sonate XI G-Dur, Auferstehung Christi aus: Mysterien-Sonaten („Rosenkranzsonaten“) für Violine - Heinrich Ignaz Franz Biber 

Lobet Gott in seinen Reichen BWV 11 („Himmelfahrtsoratorium“) - Johann Sebastian Bach

Lionel Meunier leitet die beiden Orchester bei Musik im Riesen 2020. © Evy Ottermans
Lionel Meunier leitet die beiden Orchester bei Musik im Riesen 2020. © Evy Ottermans

 ZUM PROGRAMM

„Bach beflügelt“ – dies gilt für das gleichnamige Programm von Freiburger Barockorchester und Vox Luminis nicht nur im musikalischen Sinn, sondern verweist vor allem auf die religiöse Vorstellung von der Rückkehr des auferstandenen Christus in den Himmel. Als „kleines“ Hochfest neben Ostern und Weihnachten wurde Christi Himmelfahrt im 17. und 18. Jahrhundert prachtvoll und mit eigens komponierter Musik gefeiert. Beispiele dafür sind die Kantaten „Auf Christi Himmelfahrt allein“ und „Lobet Gott in seinen Reichen“ von Johann Sebastian Bach sowie „Ich fahre auf zu meinem Vater“ von Georg Philipp Telemann. Ihre ausladenden Chöre, festlichen Melodien, wundervollen Arien und strahlenden Trompetenklänge sollten die Freude über die Auferstehung und die Hoffnung auf das versprochene Reich Gottes stärken. Das stillere, dabei ebenso erhebende Gegenüber dazu bildet die elfte der 16 Mysterien- oder Rosenkranzsonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber für Violone solo, die die Auferstehung Christi zum Thema hat.