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fmRiese - Forward Music Festival

2011 - 2016

fmRiese war anders – nicht weil es Neues erfand, sondern weil es neu interpretierte.

fmRiese war melodisches Food for Thought – unkonventionell, intim, intelligent.

 

Von 2011 bis 2016 konnten wir das fmRiese – Forward Music Festival in den Swarovski Kristallwelten insgesamt fünf Mal durchführen und somit den Kulturraum in Tirol bereichern. fmRiese kann auf eine interessante Entwicklung verweisen und war ein außergewöhnliches Projekt, das nun aber nach 5 Jahren abgeschlossen ist.  

Alle beteiligten Teams haben tolle Arbeit geleistet und viel Energie und Herzblut in dieses Projekt gesteckt. Ganz besonders danken wir unserem künstlerischen Leiter Christof Dienz von Herzen für all seine Bemühungen und die gute Zusammenarbeit. 

Auf dieser Seite haben wir alle fünf Festivals von 2011 – 2016 als Überblick gesammelt.

>> Mission Statement

Bühne mit Publikum während eines Bandauftritts

Ein Rückblick

fmRiese 2016

Zum Abschluss luden die Swarovski Kristallwelten vom 17. bis 19. November 2016 zu fmRiese – Forward Music Festival. Zu diesem 5-jährigen Jubiläum hat der Kurator Christof Dienz das Festival unter das Motto „Girls & Boy“ gestellt. Mit dabei waren:

BOY
Leyya
Cid Rim
Meute
HI5 & konsTellation feat. Anna Widauer
Akua Naru & Band

Zum Auftakt am 17. November spielte das zum Quartett erweiterte Popduo BOY – Valeska Steiner und Sonja Glass – eines seiner seltenen Akustik-Sets. Auf einem leichten, poetischen Streifzug führten sie durch die Alben der letzten Jahre und bis zu neuesten Songs. Mit berückender Eigenständigkeit fanden die Musikerinnen ganz neue Zugänge zu eigenen und fremden Liedern.

Neues Songmaterial testeten anschließend auch Leyya aus. Das allein schon spannende Zusammenwirken von experimentellem Synthpop, Gitarre und zarter Stimme erhielt live mit Schlagzeug und Bass zusätzlichen Drive.


Tag zwei von fmRiese begann mit einem Solokonzert des Schlagzeugers und Elektronikers Cid Rim, der eigens für das Festival ein neues Programm konzipiert hatte. Die Mischung aus elektronischen Disco- und Funkrhythmen, farbenreichen Sounds und einem hochpräzise eingesetzten Liveschlagzeug war einer der musikalischen Höhepunkte von fmRiese 2016.

Diese leitete über zu einer Blasmusik-Techno-Party-Session, wie sie nur die Hamburger Band Meute auf die Bühne bringt. Was man sich unter dem selbstgewählten Prädikat Techno Marching Band vorzustellen hat, machte die Formation aus Bläsern und Schlagzeugern schon bei den ersten Tönen deutlich: Techno-Hits wie „Rej“ und „Kerberos“ klingen in der Version von Meute aufregend neu und tanzbar. Kein Wunder, dass die elf Musiker am Ende mitten im Publikum den Deichkind-Song „Yippie Yippie Yeah“ spielten.


Jazz, der seine Fühler in alle Richtungen ausstreckt, bestimmte den dritten Festivaltag. Mit HI5 konnte eine der ungewöhnlichsten Tiroler Formationen für einen Auftritt gemeinsam mit dem flexiblen Ensemble KonsTellationen des Konservatoriums und der Sängerin Anna Widauer gewonnen werden. Feinste, innig empfundene Töne, elaborierter Jazzrock, klassischer Streicherklang und die ausdrucksstarke Stimme von Anna Widauer fügten sich als differenzierte, aber nicht widersprüchliche Aspekte heutiger Musik harmonisch zusammen.

Ähnliches gilt für das Abschlusskonzert, hat sich Akua Naru doch gemeinsam mit ihrer Liveband der Verbindung von Jazz und HipHop, Funk und Soul verschrieben – ein immer wieder aufs Neue gelingendes Experiment, bei dem komplexe Melodien und Rhythmen auf die erzählende Stimme Akua Narus treffen.

fmRiese 2015

Unter dem Motto „Pop Here. Pop Now.“ fand vom 27. bis 29. November 2015 die vierte Auflage des fmRiese – Forward Music Festival und legte dabei den Fokus auf Pop und auf Österreich. Die Musik dazu kam von:

Dorian Concept mit dem JazzWerkstatt Wien New Ensemble
Attwenger und der Swarovski Musik Wattens
Schmieds Puls
Bilderbuch
Wiener Gemüseorchester


Der erste Abend von fmRiese 2015 stand im Zeichen des Groove und des Zusammenspiels von Musikern, die sich sonst in stilistisch oft weit entfernten Welten bewegen.

Ein fulminantes Eröffnungskonzert gab der Elektroniker Dorian Concept mit dem siebenköpfigen JazzWerkstatt Wien New Ensemble. Der zweite Teil des Abends galt dem musikalischen Experiment. Attwenger traten zuerst in der bekannten Besetzung als Akkordeon-Schlagzeug-Duo, dann gemeinsam mit zwanzig Musikern der Swarovski Musik Wattens auf. 


Mit der jungen Wiener Band Schmieds Puls begann der Samstagabend poetisch und klangvoll, mit Liedern voller dunkler Schönheit und Kraft. Im Anschluss sorgten die derzeitigen Shootingstars der österreichischen Popszene, Bilderbuch, für den erwarteten, in seiner Intensität dennoch überraschenden Höhepunkt des Festivals.


Der Sonntag Nachmittag gehörte schließlich den Familien und dem Wiener Gemüseorchester, das nach einem Gemüseinstrumenten-Workshop im Konzert zeigte, welche rhythmischen und melodischen Klänge Karotten, Paprika, Kartoffeln, Gurken und Auberginen entlockt werden können.

fmRiese 2014


Andreas Matthias Pichler
Kompost 3
Squarepusher


Am 3. Oktober 2014 fand die bereits 3. Auflage des einzigartigen fmRiese – Forward Music Festivals statt. Unter dem Titel „Track the Bass“ erkundeten Andreas und Matthias Pichler, Kompost 3 und Squarepusher die Zwischenbereiche von elektronischer und akustischer Musik. Das erneut vom Tiroler Komponisten und Musiker Christof Dienz betreute Festival folgte ganz den Spuren von Kontra- und E-Bass und schuf in den Swarovski Kristallwelten eine ganz besondere Stimmung.

Als Spielfeld für musikalische Experimente, als Bühne für Interpreten und Komponisten, die neue Klangräume erschließen und Musik über Genregrenzen hinweg weiterentwickeln, hat sich das fmRiese – Forward Music Festival in den vergangenen Jahren etabliert. Angesichts der Erweiterung der Swarovski Kristallwelten wurde das Festival 2014 ausnahmsweise mit drei Acts an nur einem Abend durchgeführt. Unverändert geblieben sind jedoch – die Ausrichtung an einem Thema, die Wandlungsfähigkeit der auftretenden Künstler und die einzigartige Atmosphäre, die in den Swarovski Kristallwelten entstand.

fmRiese 2013


Emika

Am ersten Abend mischte die Elektronikerin Emika Dubstep und Pop zu dunklen, anziehenden Songs und beeindruckte das Publikum mit ihrer sympathischen Ausstrahlung und unglaublichen Bühnenintensität.

Matthew Herbert
Machtvoll und eindringlich bespielte am Eröffnungsabend auch der Elektroniker Matthew Herbert zusammen mit Yann Seznec, Tom Skinners und Sam Beste an „fingers, strings, sticks, hands and feet“ den Cube des Riesen. Aus dem Ausgangsmaterial – einige Sekunden Tonaufnahme, in denen eine Bombe einschlägt – entwickelte sich in ihren Live Electronics eine Geräuschkomposition, die zwischen Ruhe und Lärm, zwischen verwischten Klangflächen und rhythmischer Strukturiertheit oszillierte, während sie unaufhaltsam auf ihren Höhepunkt zustrebte.

Hauschka
Am Freitag bestritt der deutsche Pianist Hauschka einen Solo-Auftritt mit analog generierter Clubmusik, die durch Klangvielfalt, Präzision und Witz überzeugte.

Cristian Vogel/Elektro Guzzi 
Das experimentelle Konstrukt Cristian Vogel/Elektro Guzzi feierte seine Premiere. Die gemeinsame Klangsprache des DJs Cristian Vogel und des analogen Techno-Trios Elektro Guzzi (Gitarre, Bass und Schlagzeug) erwies sich als rhythmisch, laut, druckvoll und sehr, sehr tanzbar.

Iva Bittová
Am Samstag ließ die dritte Solokünstlerin im dreitätigen Festivalreigen – Iva Bittová, eine poetische, traumdurchwirkte Klangwelt im Cube der Swarovski Kristallwelten entstehen, deren Reiz in der Verwobenheit von Geige und Stimme liegt.

Manu Delago’s Manuscripts Ensemble
Bleibt noch das Abschlusskonzert von Manu Delago’s Manuscripts Ensemble zu nennen, ebenfalls eine Premiere und ein ebenso originelles wie bilderreiches Konglomerat aus zeitgenössischer Komposition und perkussiver Improvisation. Unter Verwendung von Aufziehtieren, einem Drucker, Zahnbürsten und anderen Alltagsgegenständen wurde hier – ganz im Sinne von fmRiese – frei mit instrumentalen und Genre-Zuordnungen umgegangen und das analoge wie digitale Klangspektrum auf vielfältige Weise erforscht.

fmRiese 2012


Denseland

David Moss, Stimme, Electronics; Hannes Strobl, Bass, Electronics; Hanno Leichtmann, Schlagzeug, Electronics

Musikalische Grenzgänge und die Kunst der Reduktion: Vokalist David Moss trifft auf das Berliner Live-Techno-Duo Hannes Strobl und Hanno Leichtmann. Groovende, sich verändernde und verformende Klangflächen bilden den Untergrund für die experimentelle, doch hier mit Unterstatement zurückgenommene Vokalkunst Moss’. www.denseland.de


Rabbit Rabbit by Carla Kihlstedt, Matthias Bossi
Carla Kihlstedt, Stimme, Violine; Matthias Bossi, Schlagzeug, Percussion, Keyboard, Stimme, Bass Mundharmonika

Poetisch, rasant, witzig, zart und wagemutig sind die Songs, Filme und Fotos, die die Geigerin und Sängerin Carla Kihlstedt und der Schlagzeuger Matthias Bossi seit Februar 2012 monatlich auf ihrem Weblog rabbitrabbitradio.com veröffentlichen. Rund zehn dieser glücksbringenden Kunststücke entstehen bis November 2012 – ein ganzes Konzertprogramm, erstmals zu hören in Europa.
www.carlakihlstedt.com; www.matthiasbossi.com; www.rabbitrabbitradio.com


Vladislav Delay
Vladislav Delay, Electronics

Aus kleinsten musikalischen Einheiten, Soundfetzen, Melodiefragmenten baut der finnische DJ und Producer Vladislav Delay weiträumige Klanglandschaften und gibt ihnen den Anschein realer Environments – als würden einem unbekannte Klänge und Beats von weit her entgegenwehen oder aus einem Schiffsbauch nach außen dringen. www.vladislavdelay.com


Brandt Brauer Frick Ensemble
Mari Sawada, Violine; Boram Lie, Violoncello; Florian Juncker, Posaune; Benjamin Grän, Tuba; Gunnhildur Einarsdottir, Harfe; Matthias Engler, Percussion; Ketan Bhatti, Percussion; Daniel Brandt, Percussion; Jan Brauer, Moog; Paul Frick, Klavier

Techno/House, Improvisation, die Techniken von Minimalismus und Neuer Musik sowie eine Vorliebe für „dreckige Sounds“ sind bei Brandt Brauer Frick das Ausgangsmaterial. Live-Techno, erzeugt von Klavier, Streichern, Bläsern, Percussionisten und Moog-Synthesizer, ist das Ergebnis. Ihre akustische Dance-Musik ist komplex, präzise und eingängig – Clubsounds zum Tanzen, hinterlegt mit subtilen Visuals. www.brandtbrauerfrick.de


Fennesz
Christian Fennesz, Gitarre, Laptop

Fennesz nutzt Gitarre und Computer, um einen schimmernden Elektroniksound von enormer Bandbreite und komplexer Musikalität zu kreieren. "Stellen Sie sich die E-Gitarre befreit von Klischees und allen ihren technischen Einschränkungen vor, wie sie eine kühne neue musikalische Sprache formt." (City Newspaper, USA) Seine reichen, leuchtenden Kompositionen sind alles andere als sterile Computerexperimente. Sie ähneln einfühlsamen Teleskopaufnahmen des Insektenlebens im Regenwald oder natürlichen atmosphärischen Erscheinungen, in denen jedes Stück von einem inhärenten Naturalismus durchdrungen ist. ww.fennesz.com


Radian meets Howe Gelb
Howe Gelb, Stimme, Gitarre, Klavier
Radian: Martin Brandlmayr, Schlagzeug, Vibraphon, Samples, Editing; John Norman, Bass Martin Siewert, Gitarre, Hawaiigitarre, Electronics

Das wild wachsende Universum aus Alternative Rock, Country, Blues, Punk, Lo-Fi und Avantgarde Noise des amerikanischen Instrumentalisten und Sängers Howe Gelb erweitert sich um die ausgefeilten Soundgebäude des Wiener Electro-Akustik-Trios Radian: eine Zusammenarbeit zwischen spontanem Ausdruck auf der einen und strenger Struktur auf der anderen Seite – und eine Vorpremiere zur gemeinsamen CD, die 2013 erscheint. www.radian.at und www.howegelb.com