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Thomas Larcher

thomas Larcher

Musiker, Komponist und künstlerischer Leiter

 

Larcher ist zwar vor allem Komponist, seine Laufbahn begann er jedoch als Pianist. Bald sollte auch die Planung von Festivals und Konzertreihen folgen. Nach der Gründung und mehrjährigen Leitung des Festivals Klangspuren initiierte und konzipierte er mit „Musik im Riesen“ 2004 für die Swarovski Kristallwelten ein lebendiges und vielbeachtetes Festival in Tirol, das er seither künstlerisch leitet. Sein Ideenreichtum, seine enge Vernetzung mit der internationalen Interpretenszene und seine Offenheit für unterschiedliche zeitgenössische Strömungen sind es, die dem Festival in Wattens sein außergewöhnliches Profil verleihen.

2018 fand im Rahmen der Bregenzer Festspiele die Uraufführung der ersten Oper des Tiroler Komponisten Thomas Larcher statt, die Umsetzung der Erzählung „Das Jagdgewehr“ des japanischen Schriftstellers Yasushi Inoue nach einem Libretto von Friederike Gösweiner. Der große Erfolg, den das musikdramatische Werk feierte, liegt unter anderem darin begründet, dass Larcher sich seit langem mit Text und dessen Vertonung, mit Stimme und deren Zusammenwirken mit Instrumentalmusik beschäftigt. Doch es wäre zu kurz gegriffen, wollte man Larcher auf seine Werke für Stimme und Ensemble reduzieren. Seit langem gilt er als herausragender Komponist von Kammermusik und Solowerken. Große Orchesterwerke mit und ohne Soloinstrument wie das Konzert für Violine, Violoncello und Orchester (2011) und die 2. Symphonie „Kenotaph“ (2015/16) brachten ihm einige renommierte Musikpreise ein, darunter den British Composers Award in der Kategorie International Award 2012 und zuletzt den mit 75.000 Euro dotierten Prix de Composition Musicale 2018 und den Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien 2018. Am 10. Oktober 2019 wird ihm zusätzlich der Große Österreichische Staatspreis verliehen, der mit 30.000 Euro dotiert ist.