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Quatuor Ébène
Quatuor Ébène
© Julien Mignot

Donnerstag, 24. mai 2018

Quatuor Ébène

 Pierre Colombet, Violine
Gabriel Le Magadure, Violine
Marie Chilemme, Viola
Raphaël Merlin, Violoncello

1999 schlossen sich vier Studenten der regionalen Musikhochschule in Boulogne-Billancourt zum Quartett zusammen und benannten dieses nach l’Ébène, dem Ebenholz. In dem Material, das in verschiedenen Weltteilen für die Herstellung von Musikinstrumenten und Kunstwerken verwendet wird, fanden sie ein Symbol für „die Reise zwischen den Kulturen“, die das Ensemble in der Musik unternimmt, und für die verschiedenen Einflüsse, die Eingang in ihr Spiel gefunden haben. Entsprechend vielfältig sind die Interpretationen von klassischen und zeitgenössischen Werken durch das Quatuor Ébène. Bis heute besteht es nahezu unverändert und nach wie vor besticht es durch Eleganz, Esprit, Dichte des Spiels und nicht zuletzt durch ein perfektes Miteinander, das zugleich genügend Raum für Individualität lässt.

Das Repertoire der vier Musiker ist weit gefasst. Selbstverständlich gehört dazu die Streichquartettliteratur seit der Wiener Klassik. Einspielungen von Joseph Haydn, Béla Bartók, Claude Debussy, Gabriel Fauré, Wolfgang Amadeus Mozart sowie von Fanny und Felix Mendelssohn Bartholdy wurden mehrfach ausgezeichnet. Die Aufführung aller Beethoven-Quartette zum 250. Geburtstag des Komponisten 2020 ist in Vorbereitung. Darüber hinaus setzen die Musiker auch immer wieder ungewöhnliche Schwerpunkte – 2015/16 widmeten sie sich etwa mit Matthias Goerne dem Thema „Lied“ – oder bauen Improvisationen über Filmmusik und Jazzstandards in ihre Programme ein. Die einstige „Zerstreuungsübung“ während der Proben fand auch beim Publikum Anklang und gilt heute als ein Markenzeichen des Quartetts.