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Les Talens Lyriques
Les Talens Lyriques
© Eric Larrayadieu

Samstag, 26. mai 2018

Chants d’amour

von

 Julian Prégardien, Tenor
Les Talens Lyriques

Gilone Gaubert-Jacques, Violine
Manuel Granatiero, Flöte
Lucile Boulanger, Viola da Gamba
Christophe Rousset, Cembalo, Orgel, Dirigent

1991 gründete der Cembalist und Dirigent Christophe Rousset ein Instrumental- und Vokalensemble und benannte es Les Talens Lyriques nach dem gleichnamigen Untertitel der 1739 komponierten Oper „Les Fêtes d’Hébé“ („Die Feste der Hebe“) – von Jean-Philippe Rameau. Nicht nur der Name, auch die Entstehungszeit des Werks gibt einen Hinweis darauf, welcher Epoche das Hauptinteresse und die Liebe der „lyrischen Talente“ gelten. Vom Frühbarock bis zu den Anfängen der Romantik reicht das Repertoire des Ensembles. Dabei bringt es zum einen die Bühnenwerke berühmter Komponisten wie Claudio Monteverdi oder Georg Friedrich Händel zur Aufführung, zum anderen begibt es sich auf die Suche nach selten gespielten oder nicht publizierten Kompositionen. Die (Wieder-)Entdeckung und Veröffentlichung der „fehlenden Glieder in der Geschichte der europäischen Musik“ ist ein besonderes Anliegen von Christophe Rousset und seinen Mitmusikern.

Neben dem Musiktheater erforschen Les Talens Lyriques verschiedene Genres wie Madrigal, Cantata, Air de cour, sakrale Musik wie Motetten, Messen und Oratorien. Je nach Programm tritt es in unterschiedlichen Konstellationen – von einer Handvoll Musiker bis zum 60-köpfigen Ensemble – auf und arbeitet mit anderen Künstlern zusammen. Einer von ihnen ist Julian Prégardien, mit dem es bereits Jean-Philippe Rameaus Pastorale-héroique „Zaïs“ einspielte und nun barocke „Chants d’amour“ interpretiert. Der junge Tenor verfügt über ein Repertoire vom Barock bis heute. Als Opernsänger ebenso gefragt wie für die Evangelisten-Partien Johann Sebastian Bachs, räumt er auch kammermusikalischen Formaten stets breiten Raum ein, die wie die Konzerte bei „Musik im Riesen“ im kleinen Rahmen stattfinden können.

Julian Prégardien
Julian Prégardien