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Forellenquintett

Sonntag, 27. mai 2018

Forellenquintett

Hyeyoon Park, Violine
Timothy Ridout, Viola
Kian Soltani, Violoncello
Leon Bosch, Kontrabass
Benjamin Grosvenor, Klavier

Zum ersten Mal bei „Musik im Riesen“ erklingt eines der berühmtesten und heitersten Werke von Franz Schubert, das „Forellenquintett“, das er unter dem Eindruck einer fröhlichen Sommerfrische komponierte. Interpretiert wird es von einem Ensemble, das im besten Sinne für die weltumspannende Bedeutung klassischer Musik steht. Hier spielen Musiker aus (fast) allen Teilen der Erde zusammen: die koreanische Geigerin Hyeyoon Park, der österreichische Cellist Kian Soltani und der britische Pianist Benjamin Grosvenor, der australische Komponist und Bratscher Brett Dean und der südafrikanisch-britische Kontrabassist Leon Bosch.

Park, Soltani und Grosvenor teilen das Geburtsjahr 1992 und ihren Rang als junge Virtuosen, die internationale Karriere machen. Hyeyoon Park trat bereits mit neun Jahren zusammen mit dem Seoul Philharmonic Orchestra auf, das erste zahlreicher Orchester, bei denen sie seither als Solistin fungiert. Neben Konzerten mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem London Symphony Orchestra oder dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokio erregte sie vor allem Aufsehen als jüngste Gewinnerin des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD und als Preisträgerin des London Music Master Award. 

Hyeyoon Park
Hyeyoon Park
© Giorgia Bertazzi
Benjamin Grosvenor
Benjamin Grosvenor
© Patrick Allen-Opera Omnia

Zu ihren Kammermusikpartnern zählt unter anderem Benjamin Grosvenor, der seine internationale Laufbahn als Elfjähriger mit dem Gewinn der BBC Young Musician Competition begründete. Er konzertiert mit Orchestern wie der Boston Symphony, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, dem Leipzig Gewandhausorchester sowie den Symphonieorchestern von London, Melbourne, San Francisco, Singapore, Tokio und Washington, ist regelmäßiger Gast der BBC Proms und anderer Festivals und gibt Recitals von der Carnegie Hall bis zum Wiener Konzerthaus.

Auch Grosvenors Landsmann Timothy Redout, Jahrgang 1995, ist Gewinner mehrerer Preise, unter anderem wurde er als erster britischer Bratscher mit dem ersten Preis beim Internationalen Lionel Tertis Violawettbewerb ausgezeichnet. Neben der Zusammenarbeit mit Orchestern wie der Rotterdam Streicherphilharmonie machte er sich vor allem einen Namen als Kammermusiker im Celan Quartet (2011–2014) sowie bei Festivals wie dem Kissinger Sommer, der Schubertiade Hohenems und dem Next Generation Festival Bad Ragaz.

Brett Dean
Timothy Ridout
© Kaupo Kikkas
Kian Soltani
Kian Soltani
© Nikolaj Lund

Kian Soltani, bei „Musik im Riesen“ zuletzt 2016 mit Aaron Pilsan zu Gast, begann seine internationale Konzerttätigkeit bei der Schubertiade Schwarzenberg und im Wiener Musikverein. Weitere Höhepunkte waren der Gewinn des internationalen Paulo Cellowettbewerbs in Helsinki und seine Auftritte als Solist mit dem West-Eastern Divan Orchestra unter Daniel Barenboim bei den Salzburger Festspielen, den BBC Proms und im Teatro Colón in Buenos Aires. In der aktuellen Saison konzertiert er bei den wichtigsten europäischen Festivals und geht mit dem West-Eastern Divan Orchestra auf Welttournee.

Mit Leon Bosch, einem der wenigen klassischen Kontrabasssolisten, vervollständigt ein erfahrener Konzertmusiker das (Forellen-)Quintett. Er gilt als Musiker, der „alles spielen kann, was im Solorepertoire für Kontrabass zu finden ist, weil er ein wahrer Virtuose ist“, wie es der britische Dirigent Charles Groves einmal ausdrückte.

Leon Bosch
Leon Bosch
© Leon Bosch