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Samstag, 20. mai

english chamber orchestra

Nicholas Altstaedt, Dirigent, Violoncello

Fällt der Name des English Chamber Orchestra, dann kommt man nicht umhin, auch seine musikalischen Mitstreiter zu nennen und einige Superlative zu bemühen. Auf der Website des Ensembles ist zu lesen, dass es von allen Kammerorchestern die meisten Aufnahmen veröffentlicht und die meisten Länder bereist hat, auf Bestenlisten rangiert und gefeierte Filme musikalisch begleitet hat. So eindrucksvoll diese Zahlen und Leistungen sein mögen, so geht es beim English Chamber Orchestra doch auch immer um höchste Qualität, um das Bemühen, Altes und Neues zu verbinden, und sein Wissen im „Outreach“-Programm des Ensembles auch an Jüngere weiterzugeben. 

Bekannt geworden ist das seit 1960 bestehende English Chamber Orchestra als Hausensemble des von Benjamin Britten initiierten Aldeburgh Festival. Der Komponist und erste Schirmherr des Orchesters hatte nachhaltigen Einfluss auf das Repertoire, das die Musik vom Barock bis zum 20. Jahrhundert umfasst. Ebenso prägend war die langjährige Zusammenarbeit mit Daniel Barenboim, mit dem das English Chamber Orchestra u. a. alle Mozart-Klavierkonzerte einspielte. Zu den zahlreichen Dirigenten und Solisten mit denen das Ensemble zusammenarbeitete, gehören Vladimir Ashkenazy, Colin Davis, Placido Domingo, Kiri te Kanawa, Yehudi Menuhin, David Oistrach, Luciano Pavarotti, Andre Previn, Mstislav Rostropovich, Georg Solti, Isaac Stern, Mitsuko Uchida, Maxim Vengerov und Pinchas Zukerman. 

Unter die renommierten Solisten an der Seite des English Chamber Orchestra reiht sich auch der Cellist Nicolas Altstaedt, den Feinsinnigkeit, Hingabe an die Musik und ein untrügliches Gespür für die feinsten Nuancen auszeichnen. Mit ihm als Solisten bzw. Dirigenten spielt das Orchester bei „Musik im Riesen“ 2017 Joseph Haydns erstes Cellokonzert und seine Symphonie Nr. 49 f-Moll. Darüber hinaus ist Altstaedt mit einem Satz aus Zoltán Kodálys Cellosonate op. 8 zu hören, einem Werk, das an den Interpreten höchste Anforderungen stellt – und den Facettenreichtum und die Virtuosität des jungen französisch-deutschen Cellisten unterstreicht.