Presse
Zehn Jahre im Bann des Riesen
01.01.2005 Swarovski Kristallwelten Wattens
Historische Zäsur
Die Geschichte der Swarovski Kristallwelten erinnert wie ihr äußeres Symbol, der Riese, an jene Märchen, in denen das Phantastische noch sein durfte und das Schöne stets siegte: Ein Geburtstagsfest, von André Heller magisch inszeniert, sollte es werden, doch dieser schlug eine Installation von bleibendem Wert vor, und so wurde unter seiner kreativen Leitung 1995 der Riese von Wattens als Hüter funkelnder Schätze aus der Hand namhafter internationaler Künstler in die Welt gesetzt. Um die Kristallwelten in Einklang zu bringen mit der großen, niemals erwarteten Besucherzahl - 2004 etwa sahen 720.000 Menschen die Wunderkammern - wurden sie 2003 um neue Wunderkammern erweitert. Gleichzeitig wurden Anfahrt, Parkplatz und Kassenbereich optimiert. Swarovski wird heute mit seinen Schmucksteinen, seinen Kleinoden und Kunstwerken aus Kristall oder den fernoptischen Präzisionsgeräten assoziiert und in gleicher Weise mit dem Zauberreich des Riesen, seinen Kristallwelten. Den Stellenwert der Kristallwelten für die Entwicklung von Swarovski bringt Andreas Braun, seit 1994 mit der Leitung der Kristallwelten betraut, auf den Punkt: „Die Kristallwelten stehen gewissermaßen für die Wandlung der Unternehmensgruppe Swarovski von einer reinen B2B-Orientierung (Business to Business) in den Anfängen und später dem direkten Zugang auf den Konsumenten, auf neudeutsch B2C, zu dem selbstgewählten Auftrag C2C, Culture to Consumer. An den Kristallwelten kann man erleben, wie die Materie Kristall den Gedanken Flügel verleiht und alle technischen Möglichkeiten ausschöpfend, Wunderbares hervorbringt.“


