Peter Kogler wurde 1959 in Innsbruck geboren und zählt heute zu den wichtigsten Repräsentanten der jüngeren österreichischen Kunst.
Seit 1984 hat Peter Kogler aus Motiven des menschlichen Hirns, der Weltkugel, der Ameise und der Röhre vielschichtige, über Wände, Böden und Decken wuchernde begehbare Raumlabyrinthe entwickelt. Wie kaum ein anderer Künstler der Gegenwart formuliert er damit präzise Bilder für unsere zunehmend von Datenströmen und elektronischer Kommunikation beherrschte Welt.
Das Kunstwerk im Park des Riesen thematisiert zwei für Peter Kogler charakteristische Grundelemente, Gehirn und Weltkugel. Auf subtile Weise macht er die Vernetzung zwischen diesen beiden auch formal nicht unähnlichen Formen sichtbar. Die innere Struktur und Komplexität der beiden Elemente stehen für die Unermesslichkeit und Unfassbarkeit von Raum und Zeit.
