Seit Mitte der 1990er Jahre setzt sich Matta Wagnest mit dem Material Glas auseinander. In immer wieder neuen Konstellationen werden räumliche Gefüge geschaffen, in die der Besucher eintaucht ohne jedoch eine räumliche Begrenzung zu verorten. ‚Ford Crystal Blue‘ (2001) besteht aus zwei nebeneinander liegenden Glasräumen an einem Wasserbecken in den Swarovski Kristallwelten in Tirol. Es handelt sich dabei um eine Art Modulsystem, das sich unendlich fortsetzen lässt.
Die Erfahrung künstlerischer Materialität ist dabei ebenso wichtig wie das Überschreiten einer materiell erfahrbaren Grenze, die den Raum für weitere Denkprozesse öffnet.
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