Überbordende Lebenslust, märchenhafte Figuren und ornamentale Muster: Keith Haring (geb. 1958 in Reading, Pennsyvania, gest. 16.02.1990 in New York) zählte zu den bekanntesten Pop-Art Künstlern in der Nachfolge Andy Warhols.
Als Teil der New Age Bewegung im New York der frühen Achtziger machte Haring vor allem die Graffiti-Kunst über die Grenzen der USA hinaus salonfähig. Wände auf der ganzen Welt zeugen heute von der Kunst Harings: von Amsterdam über Paris bis zum berühmten Mauervorbau des Checkpoint Charlie in Berlin. Selbst 1990 im Alter von nur 31 Jahren an AIDS verstorben, gehörte er zuvor zu den prominentesten Kämpfern gegen diese Krankheit.
Die kristalline Stele in der Eingangshalle der Kristallwelten schuf Keith Haring zur Premiere der Verdi-Oper Aida, welche 1986 mit Jessye Norman und Placido Domingo in den Tempeln von Luxor uraufgeführt wurde.
